Nun sind wir also schon einige Tage wieder in Deutschland… Wir wurden pünktlich abgeholt und waren auch rechtzeitig auf dem Flughafen. Bevor wir zum Einchecken gingen haben wir vorsichtshalber noch einmal unsere Taschen gewogen und beide waren etwas über dem Gewicht. Ich wusste gar nicht, was ich denn noch auspacken sollte und so nahm Nicole das in die Hand und sie hat es tatsächlich geschafft! Die Taschen gingen glatt durch und eine Sorge war uns genommen. Nun nur noch das Handgepäck… Aber auch hier hatten wir Glück. Wir mussten zwar ab und an einiges vorzeigen, doch das immense Übergewicht war an keinem Flughafen Thema. So durfte Nicole in Auckland ihre Steinsammlung vorführen und ich war in Singapur und London mit einem Mitbringsel dran, dass den Kontrolleuren Fragezeichen ins Gesicht schrieb. Gerade in London hatte ich schon Bedenken, dass sie es nicht durchgehen lassen würden, denn der metallene Flaschenverschluss hätte ja vielleicht eine handgefertige Waffe sein können… Aber auch hier wurde er letztendlich abgenickt *puh*.
In Singapur waren wir noch recht fit, doch London war schon sehr heftig. Nach über dreißig Stunden Reisezeit mit wenig Schlaf und wenig frischer Luft, dazu keine Möglichkeit zum Rauchen… wir hatten keine Lust mehr! Aber wir sind brav in den Flieger gestiegen und haben uns nach Hamburg bringen lassen.
Hier wurden wir schon sehnlichst erwartet! Was für eine Freude auf allen Seiten als wir mit unseren Taschen durch den Ausgang kamen! Ich spüre die Freude darüber immer noch in mir. Viele Umarmungen, tausend Fragen und Antworten auf einmal und auch ein paar Freudentränen sind gekullert… :-) .
Unsere liebe Freundin Rosi hatte eine riesengroße Sektflasche mit gebracht, die natürlich sofort vor dem Flughafengebäude geköpft und geleert werden musste *g*. Leicht angetüdelt ging es dann zu den Autos und auf ins Wendland. Auf der Fahrt durch die Göhrde kam bei mir direkt Heimatgefühl auf…
Da unser Haus ja noch anderweitig bewohnt war, war unsere Anlaufstelle das Haus unserer Nachbarn. Hier dürfen wir vorerst bei Georgia und Sven in ihrer Einliegerwohnung bleiben. Welch ein Glück, dass wir solche Freunde haben!
Auch hier war der Empfang riesig. Noch mehr Besuch für uns und wir wurden so fürstlich bewirtet… ich kann es bis heute gar nicht wirklich fassen… Und so langsam, ganz langsam kam dann die Müdigkeit durch – wir waren doch ganz schön geschafft und so verschwand der Besucherstrom nach und nach und wir verzogen uns in unser derzeitiges zu Hause. Jetzt mussten wir nur noch ein paar Stunden durch halten und dann endlich endlich schlafen…